Ein Tempelritter reitet auf seinem Pferd durch eine epische Holzschnitt-Landschaft, am Himmel eine alte astronomische Karte mit Halbmond, links eine zerfallene Brücken-Ruine, rechts eine ferne Burg auf einem Berg.
Produktbeschreibung
Das Ritter zu Pferd T-Shirt zeigt einen Tempelritter, der im Sattel durch eine weite Hügellandschaft reitet. Festgehalten wie eine kolorierte Seite aus einem alten Kartenwerk. Der Reiter sitzt aufrecht auf einem braunen Pferd, das ein Vorderbein anhebt, als hielte es mitten im Schritt inne. Über der Brust trägt er einen hellen Waffenrock mit rotem Tatzenkreuz. Darüber liegt ein orangeroter Umhang, der im Wind hinter ihm nach hinten weht. Der Topfhelm mit dem schmalen Sehschlitz lässt das Gesicht im Dunkeln. Die Beinschienen und das Schwert an der Seite sind in feinen Schraffuren angelegt. Wie sie ein Kupferstecher mit der Nadel zieht.
Der Himmel über ihm ist keine gewöhnliche Wolkendecke, sondern eine kleine Himmelskunde für sich. Eine große Mondsichel steht in der Mitte, zwei kleinere schweben an den Rändern. Dazu ein strahlendes Sonnenzeichen und eine Kompassrose mit ihren Strahlen. Konzentrische Kreise tragen stilisierte Zeichen, wie man sie auf astronomischen Tafeln findet. Und geschwungene Wolkenbänder ziehen sich quer durch das Bild. Links oben liegt eine gezeichnete Inselgruppe mit kleinen Bergen. So wie Kartografen einst unbekanntes Land an den Rand ihrer Blätter setzten.
Die Landschaft ringsum erzählt vom Weg, den der Reiter schon hinter sich hat und der noch vor ihm liegt. Links steht eine verfallene steinerne Bogenruine, daneben ein kleinerer Torbogen, durch den man in die Ferne blickt. Weit hinten sitzt eine Burg auf einem Hügel, kaum mehr als eine Silhouette. Rechts oben dagegen ragt eine große Festung mit Türmen und wehenden Fahnen auf einem Felsen empor. Das Ziel der Etappe oder eine Station am Rand der Karte. Der Boden im Vordergrund ist in warmen Rosttönen gehalten, felsig und von Wegen durchzogen.
Auf dem Rücken setzt sich die Erzählung fort, dort aber als reich gerahmte Tafel. Eine breite Bordüre umschließt das Bildfeld. In drei Ecken sitzen Kompassrosen, in der vierten oben rechts ein Schild mit Kreuz und zwei Lilien. An den Seiten hängen Wappenschilde mit Lilienranken sowie mit Löwe und Kreuz. Oben und unten je ein Schild mit dem Tatzenkreuz, dazwischen ranken sich feine Ornamente. Im Inneren steht links ein hohes steinernes Kreuz auf einem Sockel. Davor haben drei Reiter angehalten, zwei im Vordergrund von hinten gesehen. Einer im roten, einer im hellen Umhang, ein dritter etwas kleiner dahinter. Rechts öffnet sich eine kleine Kapelle mit Säulenportal und Treppe. Dahinter steigen Berge auf, dazu schlanke Zypressen und ruhige Wolken.
Die Farben halten sich bewusst zurück. Sandbeige und Cremeweiß treffen auf Rostbraun und ein gedämpftes Blaugrau. Sodass das ganze Motiv wie mit der Zeit nachgedunkelt wirkt, ohne je unruhig zu werden. Die Schraffuren geben jeder Fläche eine feine Struktur, die aus der Nähe wie gestochen aussieht. Und aus einigen Schritten Abstand zu einer geschlossenen Szene verschmilzt. Front und Rücken gehören klar zusammen und lesen sich wie zwei Seiten desselben aufgeschlagenen Bandes.
Wer genauer hinschaut, entdeckt in den Randzeichen eine eigene kleine Ordnung. Die Kompassrosen auf dem Rücken nehmen die Rose aus dem Himmel der Vorderseite wieder auf. Die Wappen setzen dem Ritt ein Zeichen von Herkunft und Rang entgegen. Und die Zypressen neben der Kapelle geben der Szene einen Moment der Stille nach dem langen Weg. So entsteht der Eindruck, zwei Etappen derselben Reise vor sich zu haben. Festgehalten von der Hand eines Zeichners, der jedes Feld sorgfältig gefüllt hat.
Das Bild reicht großzügig über die Vorderseite und die Rückseite, ohne den Kragen oder die Nähte zu bedrängen. Wer Geschichte mag, wer sich für alte Karten und Himmelszeichen begeistert oder einfach ein ruhiges, erzählendes Motiv sucht, findet hier ein Shirt. Das beim zweiten Hinsehen immer noch eine weitere Kleinigkeit preisgibt. Bei Isakum ist das Motiv so gezeichnet, dass die vielen Details auch im Druck sauber ablesbar bleiben. Vom Sehschlitz des Helms bis zur feinsten Windung der Kompassrose.