Handwerker T-Shirt mit dem Spruch "Messen. Fluchen. Nochmal messen.": ein Maßband windet sich zur liegenden Acht, dahinter kreuzen sich zwei Stifte, die Faust hält den dritten. Hinten kreuzen sich zwei Hämmer zwischen Bandstücken.
Produktbeschreibung
Dieses Handwerker T-Shirt trägt den Dreisatz jeder Werkstatt als Wappenspruch: Messen. Fluchen. Nochmal messen. Und weil dieser Ablauf bekanntlich nie endet, ist das Maßband im Motiv gleich selbst zur Endlosschleife verbogen.
Der Blickfang ist das Band. Es schwingt als breiter Bogen um das ganze Emblem, cremeweiß auf der Skalenseite, kupferbraun auf der schraffierten Rückseite, an der Kante läuft eine schmale grüne Linie mit. Die Zahlen stehen quer, kopfüber, schräg, wie die Biegung es gerade verlangt.
Im Inneren des Bogens legt sich dasselbe Band zur liegenden Acht. Es zeigt abwechselnd die bezifferte Seite und den schraffierten Rücken, kreuzt sich in der Mitte und läuft weiter, ohne je irgendwo anzukommen. Genau darin steckt der Witz: Das genaueste Werkzeug der Werkstatt beschreibt hier eine Figur, die sich nicht ausmessen lässt.
Drei Bleistifte liegen im Bild. Zwei davon kreuzen sich hinter der Schleife wie Degen hinter einem Wappen. Sie sind rund, kupferfarben lasiert, an der angeschrägten Spitze liegt das helle Holz frei und die Mine steht dunkelgrün heraus. Am unteren Ende sitzt eine geriffelte Zwinge in Cremeweiß mit grüner Zeichnung, darunter schließt eine kupferbraune Kappe ab.
Von unten links greift ein Unterarm ins Bild. Der Ärmel ist bis über den Ellenbogen geschoben, die Muskeln sind in dichten Strichlagen modelliert, die Faust hält den dritten Stift. Seine Spitze steht schon am Band und wartet auf den Strich. Der Handwerker vermisst also sein eigenes Wappen, natürlich tut er das.
Rechts unten hört das Band einfach auf. Es ist abgerissen, die Kante gezackt, drei Splitter fliegen davon, einer davon deutlich größer als die anderen, und auf dem letzten Stück liegt ein grün hinterlegtes Feld. Wer ein Band schon einmal überdehnt hat, weiß genau, an welcher Stelle des Spruchs man dann steht.
Der Spruch spannt sich als Bogen über das Emblem, gesetzt in einer schweren Serifenschrift mit Rasterpunkten in den Buchstaben und einem kupferfarbenen Versatzschatten dahinter. Jedes Wort kippt der Kurve nach, drei Sätze, drei Punkte, kein Ausrufezeichen. Wer den Ablauf kennt, braucht keine Betonung.
Die Rückseite erzählt das zweite Kapitel. Zwei Klauenhämmer kreuzen sich, Köpfe und Stiele in Kreuzschraffur, die Klauen nach oben gebogen, dazwischen wirbeln abgerissene Bandstücke wie Papierlocken. Vorn wird gemessen, hinten wird zugeschlagen, das Fluchen liegt bekanntlich dazwischen.
Gezeichnet ist alles wie ein Holzschnitt: harte Konturen in warmem Anthrazit, Flächen aus Strichlagen, Kreuzschraffuren und Rasterpunkten, dazu Kupferbraun, Cremeweiß und ein gedecktes Tannengrün als Akzent. Die Farbauszüge sitzen einen Hauch versetzt, wie bei einem alten Andruck.
Aus zwei Schritten Abstand siehst du ein rundes Zunftschild mit Schriftbogen. Aus der Nähe fängt das Suchen an: die Rasterpunkte in den Buchstaben, die Strichlagen am Unterarm, die feinen Teilstriche zwischen den Zahlen, das grün hinterlegte Feld auf dem abgerissenen Stück.
Das Motiv ist für die Ehrlichen gemacht: für den Schreiner, dessen Band mehr Kilometer sammelt als sein Wagen. Für die Heimwerkerin, die das Brett zweimal kürzt und trotzdem danebenliegt. Für jeden, der weiß, dass die zweite Messung keine Schwäche ist, sondern Erfahrung.
Getragen wird es in der Werkstatt als Haltung, im Baumarkt als Ausweis und beim Möbelaufbau unter Freunden als freundliche Warnung. Auf hellen Tönen wie Sand oder zartem Rosé wirkt das Emblem wie ein Stich auf Büttenpapier, auf Hellblau tritt das Grün der Minen deutlicher hervor.
Als Geschenk hat dieses Handwerker T-Shirt eine seltene Doppelwirkung: Erst lacht jemand über den Spruch, dann beugt er sich über die Schraffuren. Zur bestandenen Gesellenprüfung, zum Geburtstag im Betrieb oder als Dank für den Samstag, an dem jemand mit dem eigenen Werkzeug angerückt kam.