Eine vertikale, fast tornadoartige Skulptur aus geschwungenen Splittern und Platten, gemalt im Stil eines Concept-Art-Sketches eines Industrial Designers.
Produktbeschreibung
Das Concept Art Sculpture T-Shirt trägt eine hochkant stehende Formstudie, die wirkt, als hätte sie eben erst ein Skizzenblatt verlassen. Rechts der Mitte schrauben sich gebogene Platten, schmale Klingen und breite Bänder umeinander nach oben. Sie bestehen aus Cremeweiß, aus mehreren Tönen Silbergrau und aus tiefem, sattem Schwarz, das an den Kanten die Richtung vorgibt. In der Mitte zieht sich die Form eng zusammen, die Bänder taillieren sich. Weiter unten fächern sie wieder breit auseinander, als wäre ein aufsteigender Wirbel genau im Moment des Drehens angehalten worden.
Die Machart bleibt dabei absichtlich sichtbar. Breite, halbdurchsichtige Strichflächen liegen übereinander, als wären sie mit einem kräftigen Stift in einem Zug gesetzt, und darüber sitzen harte schwarze Akzente, die den Formen ihre Tiefe geben. Feine, dünne Linien laufen quer dazu, Konstruktions- und Schwunglinien, die weit nach links über die eigentliche Form hinausschießen und die Bewegung in die freie Fläche hinein verlängern. An einigen Stellen bricht das Licht regelrecht an den Kanten, dort wo ein heller Streifen unmittelbar neben einer schwarzen Fläche steht. Die Platten blitzen dann fast metallisch auf. Dahinter schimmern zarte Wischspuren, wie mit der Handkante über weichen Bleistift gezogen, die dem hellgrauen Grund Tiefe geben, ohne ihn zuzudecken.
Das Motiv nennt keinen Gegenstand beim Namen. Es zeigt keine Figur, kein Tier, kein Objekt, das sich sofort einordnen ließe, sondern reine Bewegung aus Licht und Schatten, ganz in Grautönen gehalten. Genau darin liegt der Reiz. Wer hinsieht, liest die Form jedes Mal ein wenig anders, mal als aufsteigende Rauchsäule, mal als verdrehtes Metallband, mal als etwas, das gar keinen Namen braucht. Der Blick sucht einen Halt und findet stattdessen ein Spiel aus Kanten, Rundungen und Zwischenräumen, das sich nicht festlegen lässt. Diese Offenheit ist kein Zufall, sondern der eigentliche Kern des Entwurfs, der lieber eine Frage stellt, als eine fertige Antwort vorzugeben.
Auf der Rückseite antwortet eine zweite, kleinere Studie in derselben Sprache. Ein einzelner Bogen schwingt dort quer über die Fläche, wie eine Welle im Moment des Überschlagens oder wie ein Flügelprofil im Wind. Er ist aus mehreren ineinander geschobenen Bändern gebaut, in Creme, kühlem Grau und einem leisen Blaugrau, das dem Ganzen einen Hauch Farbe schenkt. Dünne Skizzenlinien setzen den Schwung an seinem Ende fort und lassen ihn nach unten auslaufen. Die Rückseite wirkt dadurch ruhiger als die Front und stammt doch klar aus derselben Hand.
Der helle, leicht kühle Grauton des Shirts gehört fest zur Idee. Er verhält sich wie das Papier, auf dem die Studie entstanden ist, und lässt Cremeweiß und Schwarz gleichermaßen atmen. Weder verschluckt der Grund die feinen Linien, noch drängt er sich vor die kräftigen Flächen. Kleine Unregelmäßigkeiten im Strich bleiben stehen und erinnern an eine freie Hand statt an ein Lineal. Beide Studien behalten so ihren Charakter als schnelle, sichere Handzeichnung, wie man sie sonst nur an einer Wand voller Entwürfe zu sehen bekommt.
Front und Rücken sind beide bedruckt, sodass die Formstudie den Menschen von zwei Seiten begleitet. Das Stück richtet sich an alle, die abstrakte Gestaltung mögen. An Menschen, die gern etwas tragen, das sich nicht sofort erklärt. Und an alle, die den Reiz einer offenen Zeichnung dem eindeutigen Bild vorziehen.
So entsteht ein ruhiges, aber waches Kleidungsstück, das seine Wirkung aus Zurückhaltung zieht. Kein lautes Zeichen, keine Parole, nur eine durchdachte Studie in Grau, die aussieht, als würde gleich weitergezeichnet. Wer es anzieht, nimmt ein Stück Werkstattstimmung mit nach draußen, ohne dafür ein Wort erklären zu müssen. Bei Isakum ist genau dieser Zwischenzustand gewollt, der Moment kurz vor der fertigen Form, in dem eine Idee noch jede Richtung offen hält.