Rechts steht ein Raumfahrer als dunkle Silhouette mit türkiser Konturlinie auf einer Felskante. Links dreht sich ein gesprühter Spiralnebel in Marineblau und Petrol, unten links ein achtstrahliger Stern.
Produktbeschreibung
Das Astronaut Nebel T-Shirt zeigt einen Menschen, der stehen bleibt. Rechts im Bild steht ein Raumfahrer auf einer Felskante, im Profil, den Blick nach links gerichtet, die Arme locker am Körper. Er ist eine schwarze Silhouette, und nur eine dünne Linie in Türkis zeichnet Helm, Rückentornister und die Falten des Anzugs nach. Vor ihm liegt der halbe Himmel.
Dieser Himmel ist ein Wirbel. Über die linken zwei Drittel der Vorderseite dreht sich ein Nebel aus gesprühten Bändern, körnig aufgetragen, mit weichen Rändern und dunklen Kernen. Die Arme laufen gegen den Uhrzeigersinn nach innen, werden zur Mitte hin heller und kippen an ihren Kanten ins Türkis. Hinter der Figur steht ein flächiger Lichtschein, der sie vom Grund abhebt.
Oben links hängt eine große dunkle Scheibe, ein Planet mit schmaler Lichtsichel an seiner rechten Kante. Quer über die Scheibe laufen gerade Linien und Kanten, als hätte jemand angefangen, sie zu vermessen. Etwas darüber steht ein kleiner Sichelmond. Darunter zieht ein Schwarm heller Brocken durchs Bild, und mitten darin schwebt ein geschliffener Kristall mit feinen Innenlinien.
Unten links steht ein achtstrahliger Stern als dunkle Silhouette über einem leuchtenden Kern, seine linken Strahlen laufen aus dem Bild heraus. Er sitzt da wie eine Rose auf einer alten Seekarte. Über der rechten Schulter funkelt ein vierzackiger Stern, daneben treiben abgesprengte Gesteinsbrocken. Rechts unten schiebt sich die Felskante mit harten, flächigen Kanten ins Bild.
Der Aufbau ist einfach und wirkt trotzdem. Alles Helle sammelt sich in der Mitte, alles Dunkle rahmt es ein, und die Figur steht genau an der Grenze dazwischen. Der Blick läuft im Wirbel im Kreis und bleibt jedes Mal bei ihr hängen. Weil der Mensch klein bleibt, wirkt der Nebel groß.
Die Rückseite dreht die Szene um und zeigt, was hinter seinem Rücken liegt. Oben links steht eine helle Scheibe mit dunklen Bändern über der Ebene. Schräg durchs Bild zieht ein Band aus Sternenstaub von unten links nach oben rechts, mit dunklen Adern und einem grünlichen Schimmer im Kern. Unten stehen Felsnadeln und flache Tafelberge in gestuften Blautönen, dahinter glüht der Horizont türkis.
Die Ärmel führen dasselbe Bild weiter. Auf beiden sitzen dunkle vierzackige Sterne über hellen Kernen, dazu treibende Gesteinsbrocken und dieselbe körnige Struktur. Von vorn nach hinten und über die Schultern hinweg bleibt die Szene zusammenhängend, ohne dass das Bild irgendwo abreißt.
Die Farben bleiben durchgehend nächtlich. Marineblau trägt die Fläche, Petrol und Türkis setzen das Licht, ein fast schwarzes Blau bildet die Silhouetten. Kein warmer Ton stört die Ruhe, kein Rot, kein Gelb, kein Weiß. Aus zwei Metern liest sich das Ganze als dunkelblaue Fläche mit hellem Wirbel, aus der Nähe als vollständige Szene.
Gemalt ist alles mit harten Schablonenkanten und weichen Sprühflächen. Scharfe Umrisse treffen auf sichtbares Korn, wie bei einem Bild, das mit Dose und Schnittmaske entstanden ist. Fotografisch wirkt daran nichts, und genau das nimmt dem Weltraum das Kalte.
Getragen wird so etwas von Leuten, die nachts noch einmal vor die Tür gehen, um nach oben zu schauen. Von Besuchern im Planetarium, von Lesern, die Science-Fiction seit der Schulzeit stapeln, von allen, die auf Bergen grundsätzlich zu lange stehen bleiben. Als Geschenk trifft es jeden, der als Kind Astronaut werden wollte.
Wer gefragt wird, was der Kristall im Nebel eigentlich sei, darf sich die Antwort aussuchen. Das Bild verrät sie nicht. Weltraummotive protzen meistens mit Größe, dieses hier protzt mit Stille: kein Laser, keine Explosion, ein Mensch, ein Nebel und sehr viel Nacht.